Kräuterwanderung am 14 April 2012  
In jedem Frühjahr lädt der Beilsteiner Heimat- und Geschichtsverein zu einer nahrhaften Kräuterwanderung ein, bei der die gesammelten Frühlingskräuter anschließend zu einem schmackhaften Kräuterquark verarbeitet werden. Im letzten Jahr hatte der Vorsitzende des ASV Ulmtal, Harald Heuser, eine gute Idee: Dieser Kräuterquark würde doch auch hervorragend zu frisch geräucherten Forellen schmecken. Daraus wurde in diesem Jahr eine kulinarische Wanderung rund um die Teiche an der Tongrube Rassel, die am Haus des ASV startete und endete. Der Biologe Dr Klaus Schmidt sammelte mit den fast dreißig Erwachsenen und Kindern, die am Samstag Nachmittag zur Grube Rassel gekommen waren einheimische Wildkräuter von Brennnessel und Löwenzahn bis zum Scharbockskraut. Knoblauchrauke, Giersch und wilder (oder verwilderter) Schnittlauch und viele essbare und wohlschmeckende Wildkräuter landeten im großen Korb. Viele der Kräuter sind im Garten als lästige Unkräuter eher unbeliebt, waren aber früher als vitaminreiches Frühlingsgemüse und Salat beliebt und geschätzt. Als es noch nicht rund um das Jahr alle Obst- und Gemüsesorten im Supermarkt gab, nutzte man diese Pflanzen wesentlich intensiver, zumal sie oft wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthalten und so der Frühjahrsmüdigkeit entgegen wirken.
Die gesammelten Kräuter wurden von den Damen der Beilsteiner Spennstobb anschließend zun einem herzhaften Kräuterquark verarbeitet. Dazu gab es frisch gebackenes Brot von Dirk Hemann und die Räucherforellen, die Harald Heuser auch erst vormittags aus der Räucherei geholt hatte. Frischer geht's nicht und so ist es auch kein Wunder, dass nichts außer den Gräten übrig blieb. Alle Beteiligten fanden die gemeinsame Veranstaltung von Angelsportverein und Heimat- und Geschichtsverein sehr gelungen und viele fragten schon an, ob im nächsten Jahr auch wieder so etwas geplant sei.  
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